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Kampagne gegen weitere VVS-Tariferhöhungen

Alljährlich droht sie wieder - die Erhöhung der Ticketpreise im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS). Zwischen 2006 und 2016 erhöhten sich die VVS-Preise um annähernd 32%, oder durchschnittlich 2,9% pro Jahr. Dies liegt deutlich über der allgemeinen Reallohn- und Preisentwicklung. Während es für andere gesellschaftliche Gruppen wie Senioren, Studierende oder Schüler vergünstigte Tickets gibt, werden Menschen mit geringem Einkommen, Bezieher von staatlichen Transferleistungen oder Flüchtlinge so immer weiter von der Nutzung des VVS ausgeschlossen.

Das ist prinzipiell ungerecht und schließt immer größer werdende Personengruppen in der Region von der Teilnahme am öffentlichen Leben aus.   

Ab April 2020 müssen Fahrgäste des VVS mal wieder mehr zahlen - eine Tariferhöhung, die leicht hätte vermieden werden können: Das Land hatte eine Mitfinanzierung der Einnahmeausfälle von einem Drittel für 6 Jahre angeboten. Die Landkreise forderten eine Erhöhung der Kompensation auf 50%. Bei einer Kompensation von 1/3 der Einnahmeausfälle hätten die Landkreise jeweils ca. 600.000-800.000€ tragen müssen.Das sind ca. 0,1% der jeweiligen Kreisetats. Für dieses Geld können z.B. maximal ca. 300-500m Straße gebaut werden. Ein Feldweg weniger hätte diese Tariferhöhung also kompensieren können.

 

Anträge

Keine VVS-Tariferhöhung 2018!
Keine VVS-Tariferhöhung 2017!

Materialien

Pressemitteilung (16.02.2017)
Pressemitteilung Antragseinbringung (26.02.2016)

Presseecho

VVS beschließt Fahrpreis-Erhöhung 2020 (SWR aktuell, 4.12.2019)
VVS-Tarife: Das erhoffte Signal bleibt aus (Stuttgarter Nachrichten, 8.7.2017)
VVS-Fahrpreise: SPD und Linke lehnen Tariferhöhung ab (Stuttgarter Nachrichten, 15.06.2017)
Konflikte zwischen Region und VVS (Stuttgarter Zeitung, 07.07.2016)
VVS erhöht erneut die Preise (Stuttgarter Zeitung, 10.05.2016)
Stuttgart: Bus und Bahnfahren wird 2016 teurer (Esslinger Zeitung, 29.6.2015)