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Pressemitteilung: Einschränkungen beim S-Bahn-Verkehr

„Jetzt müssen alle Fakten auf den Tisch! Keine ‚Berliner Verhältnisse’ bei der Stuttgarter S-Bahn!“

Die aktuellen Einschränkungen beim S-Bahn-Verkehr machen schnelles Handeln notwendig. Die DB muß jetzt umgehend alle Fakten auf den Tisch legen.

„Jetzt müssen alle Fakten auf den Tisch! Keine ‚Berliner Verhältnisse’ bei der Stuttgarter S-Bahn !“

Die aktuellen Einschränkungen beim S-Bahn-Verkehr machen schnelles Handeln notwendig. Die DB muß jetzt umgehend alle Fakten auf den Tisch legen. Da die bisherige „Informationspolitk“ der DB sich darauf beschränkte, die Region als Auftraggeber vor vollendete Tatsachen zu stellen und von sich aus nur zuzugeben, was unübersehbar war, hat DIE LINKE in einem Eilantrag für den Verkehrsausschuss der Region am 07.07. ein umfassendes Fragenpaket an die Verwaltung gerichtet.

Die Fragen beziehen sich nicht nur auf die mittel- und langfristigen Auswirkungen der reduzierten Tunnelkapazität wie z. B. eine eventuelle Fahrplanänderung, sondern auch auf weitere Folgen für die Region als Aufgabenträger. Dazu gehört nicht nur die Frage von finanziellen Konsequenzen – sei es durch Zurückhaltung von Mitteln, sei es als Strafzahlung (Pönale) – sondern auch eventuelle Auswirkungen auf die geplante S-Bahn-Anbindung des Landkreises Göppingen.

„Weder Verwaltung noch Parlament dürfen sich jetzt wegducken, sondern müssen schnell reagieren“ fordert Wolfgang Hoepfner, Vertreter der LINKEN im Verkehrsausschuss. Den Eilantrag der GRÜNEN, den Planungschef der DB kurzfristig einzuladen, um Rede und Antwort im Verkehrsausschuss zu stehen, unterstützt DIE LINKE zwar, hält ihn aber nicht weitreichend genug. „Die Erfahrungen aus Berlin zeigen, dass die DB-AG sich nicht um vertragliche Vereinbarungen schert, wenn man sie einfach gewähren lässt. Die Konsequenzen könnten derart einschneidend sein, dass sie nicht nur eine Behandlung im Verkehrsausschuß, sondern im Regionalparlament rechtfertigen könnten“ meint der Sprecher der LINKEN, Christoph Ozasek.

Dass aber bereits bei den ersten Vorbereitungen für S21 ein planerisches Chaos entsteht, wundert DIE LINKE nicht.


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Christine Frasch
Büroleiterin

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