Pressemitteilung: 150.000 Euro für Energiestrategie der Region Stuttgart
Die Regionalfraktion Linke.Piraten.SÖS begrüßt die Entscheidung des Wirtschaftsausschusses, 150.000 Euro für eine Studie zur regionalen Energieinfrastruktur und Versorgungssicherheit freizugeben.
Auf Initiative der Fraktion Linke.Piraten.SÖS wurde mit dem Haushaltsantrag „Regionale Energieinfrastrukturstrategie 2040“ aus dem Jahr 2025 eine Untersuchung zu den zentralen Fragen der künftigen Energieversorgung angestoßen. Ziel ist die langfristige und umfassende Planung der Energieinfrastruktur der Region. Der Fokus soll dabei auf nachhaltigen Energieformen wie Batterie- und Wärmespeichern liegen.
Der Verband Region Stuttgart hat nun die Freigabe der bisher im Haushalt mit Sperrvermerk zurückgehaltenen Mittel beschlossen.
Untersucht werden soll, über welche Energieressourcen die Region verfügt, wie die Versorgungssicherheit mittel- und langfristig gesichert werden kann, und wie sich die Energieversorgung bezahlbar und nachhaltig aufstellen lässt. Dabei sollen auch die notwendigen Flächen für Netzinfrastruktur und neue Energieanlagen betrachtet werden.
"Unser Antrag hat einen konkreten Prozess angestoßen: Wir wollen nicht erst reagieren, wenn Stromnetze an ihre Grenzen stoßen oder Unternehmen keine ausreichenden Anschlusskapazitäten bekommen. Wir brauchen heute einen klaren Blick darauf, wie die Energieinfrastruktur der Region morgen aussehen soll", betont Philip Köngeter (Piraten), stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung.
"Dass jetzt bis zu 150.000 Euro für die entsprechende Untersuchung bereitgestellt werden, ist unter anderem auch unserer Initiative zu verdanken".
Für die wirtschaftsstarke Region Stuttgart ist eine leistungsfähige Infrastruktur basierend auf erneuerbarer Energieerzeugung auch eine Frage der Standortentwicklung. Angesichts der zunehmenden Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Wärmeversorgung stellt sich immer mehr die Frage, wie die notwendige Energie künftig zuverlässig dorthin gelangt, wo sie gebraucht wird.
Die Studie soll deshalb ausdrücklich mehr leisten als eine klassische Energiebilanz. Im Mittelpunkt stehen Versorgungssicherheit, Ausbau von nachhaltigen Netzen und Energiespeichern sowie das Zusammendenken von Energie-, Raum- und Wirtschaftsplanung.
Die Ergebnisse sollen bis zur Sommerpause 2027 vorliegen.
