Firmenticket zum Türöffner für die ökologische Verkehrswende machen
„Wir freuen uns sehr, dass Stuttgart seinen Angestellten und Beamten attraktive Bedingungen für die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs im Stadtgebiet schaffen will. Sie wird damit zum Stichwortgeber für weitere Kommunen im Verbundgebiet, die gesamte Landesverwaltung und die Privatwirtschaft. Wir werden für die Beschäftigten des Verbands Region Stuttgart die Preisreduzierung für den VVS in gleicher Höhe einfordern wie es nun die Stadtverwaltung Stuttgart vorgeschlagen hat“, kommentiert Christoph Ozasek, Sprecher der LINKEN im Regionalparlament die Pläne zur Einführung eines Zwei-Zonen-Firmentickets zum Preis von monatlich 20,00 Euro für städtische Beschäftigte.
„Wir freuen uns sehr, dass Stuttgart seinen Angestellten und Beamten attraktive Bedingungen für die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs im Stadtgebiet schaffen will. Sie wird damit zum Stichwortgeber für weitere Kommunen im Verbundgebiet, die gesamte Landesverwaltung und die Privatwirtschaft. Wir werden für die Beschäftigten des Verbands Region Stuttgart die Preisreduzierung für den VVS in gleicher Höhe einfordern wie es nun die Stadtverwaltung Stuttgart vorgeschlagen hat“, kommentiert Christoph Ozasek, Sprecher der LINKEN im Regionalparlament die Pläne zur Einführung eines Zwei-Zonen-Firmentickets zum Preis von monatlich 20,00 Euro für städtische Beschäftigte.
Ozasek weiter: „Die Reform des VVS-Firmentickets im Hinblick auf eine
Mitfinanzierung des Arbeitgebers, ist als wegweisende Idee ursprünglich auf
einen Antrag der LINKEN in der Regionalversammlung Stuttgart im Oktober 2012 zurück gegangen, der vom VVS wohlwollend aufgegriffen und den Aufgabenträgern als Maßnahme vorgeschlagen wurde.“
Wolfgang Hoepfner, verkehrspolitischer Sprecher der LINKEN im Regionalparlament ergänzt: „Die vom VVS geplante geringfügige Mitfinanzierung der Firmen von 10 Prozent muss als Sockelbetrag festgehalten, nach oben jedoch flexibilisiert werden. Unternehmen und Kommunen sollen ökologische Mobilitätsangebote auf betrieblicher Ebene zu frei verhandelbaren Konditionen für ihre Mitarbeiter vorhalten können. Dazu muss auch die Mengengrenze von 50 Tickets je Unternehmen fallen. Unterm Strich profitieren von einem höheren Anteil am ÖPNV alle: Die Unternehmen sparen Kosten bei Firmenfahrzeugen, Parkplätzen und Tiefgaragen, Beschäftigte kommen pünktlicher zur Arbeit, sind durch sinkenden Verkehrslärm und abnehmende Immissionen wie Feinstaub gesünder, und es wird darüber hinaus ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourceneinsparung geleistet.“
Hoepfner abschließend: „Es ist vor diesem Hintergrund einer allgemein niedrigen Lohnentwicklung, der wachsenden Prekarisierung am Arbeitsmarkt und den hohen Lebenshaltungskosten in der Region mehr als angemessen, die Arbeitgeber an der Mitfinanzierung des Öffentlichen Verkehrs zu beteiligen. In Frankreich ist das Modell unter dem Begriff der Transportsteuer längst erprobt. In den nächsten Haushaltsberatungen werden wir unsere Vorschläge zur Weiterentwicklung des Firmentickets erneut als Antrag einbringen.“

