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Betriebskonzept für die Schusterbahn

Die Verwaltung entwickelt ein Betriebskonzept für die sogenannte „Schusterbahn“ auf der Grundlage eines werktäglichen 30-Minuten-Taktes auf der Relation Esslingen- Ludwigsburg.

Ergebnis:

 

Zustimmung unter folgender Maßgabe:
Das Thema wird im Rahmen des bestehenden Antrags der Fraktion Bündnis90/Die Grünen zur Schusterbahn (Nr. 554 vom 07.10.2011) mitbearbeitet. Die Umsetzung eines denkbaren Betriebskonzeptes zum Fahrplanwechsel 2013/2014 ist vor dem Hintergrund der erforderlichen Bestellung bis zum April 2013 unrealistisch.

 


 

Antrag Haushaltsberatungen 2013

 

Beschlussantrag

 

Die Verwaltung entwickelt ein Betriebskonzept für die sogenannte „Schusterbahn“ auf der Grundlage eines werktäglichen 30-Minuten-Taktes auf der Relation Esslingen- Ludwigsburg.

Die Betriebs- und Investitionskosten für eine Bedienung als Regionalbahn sowie einer späteren Ertüchtigung auf S-Bahn-Standard sind darzustellen.

Das Betriebskonzept soll möglichst zum Fahrplanwechsel 2013/14 umsetzbar sein.

 

Begründung

 

Bereits bei den letztjährigen Haushaltsberatungen wurde ein Antrag von B90/Grüne zur Reaktivierung der Schusterbahn auf der Basis eines durchgehenden 60-Minuten-Taktes angenommen.

Ein Handeln der Verwaltung zur Umsetzung dieses Antrages war seitdem nicht erkennbar.

Dabei hat bereits 2001 die Region festgestellt, dass „Verkehrspotenziale erkennbar (sind), die eine Verdichtung und Vertaktung sinnvoll erscheinen lassen, wenn dieses ohne großen baulichen Aufwand möglich ist.“

Auch eine sinnvolle 30-Minuten-Taktung stand bereits 2001 im Fokus:

„Es hat sich gezeigt, dass ein vertakteter Personenverkehr im 30-Minuten-Takt auf der Strecke Ludwigsburg – Kornwestheim – Stuttgart-Münster – Stuttgart-Untertürkheim – Esslingen grundsätzlich möglich [...]“

Dieser Standpunkt hat sich in der Untersuchung zum Potential von weiteren Schienenstrecken in der Region von 2009 bestätigt.

Ungeachtet der ohnehin großen Notwendigkeit nach leistungsfähigen Tangentialverbindungen machen bereits wiederkehrende und noch zu erwartende langjährige Behinderungen in der Stuttgarter Innenstadt durch Baumaßnahmen zu Stuttgart 21 diese Relation noch wichtiger.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass in einem großstädtischen Ballungsraum ein 60- Minuten-Takt nicht wirklich als attraktiv wahrgenommen wird. Erst ab ca. 30-Minuten und darunter werden Takte von den Nutzern als attraktiv wahrgenommen. Damit potenzieren sich die positiven verkehrlichen Wirkungen. Deswegen sollte auch für die Schusterbahn ein 30-Minuten-Takt zur Grundlage jeglicher Betrachtung werden.

Aufgrund der Umsteigemöglichkeiten zum Regionalverkehr sollte im Norden eine Durchbindung bis Ludwigsburg geprüft werden, im Süden könnte ein Beginn in Esslingen einen Beitrag zur Entlastung der S1 leisten.

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