Verkehrsstromanalyse für die Region
Antrag zur Haushaltsberatung 2016 im Verkehrsausschuss
Ergebnis:
Antrag abgelehnt am 11.11.2015 im Verkehrsausschuss.
Antrag zur Haushaltsberatung 2016 im Verkehrsausschuss
1. Die Region Stuttgart erstellt – gegebenenfalls mit weiteren Partnern aus der Region –
eine Verkehrsstromanalyse für die Region und schreibt diese regelmäßig fort. Die
Verkehrsstromanalyse soll neben einer Gesamtdarstellung auch ÖPNV, MIV sowie –
soweit möglich – bedeutsame Fahrradströme separat darstellen.
2. Die Ergebnisse der Verkehrsstromanalyse sowie deren Fortschreibungen sind im
Verkehrsausschuß vorzustellen und zu erläutern.
3. Zur Erstellung und Fortschreibung sind neben bewährten Simulations- und
Prognosemodellen wie zum Beispiel dem Verkehrsmodell des VWI auch
regelmäßige Verkehrszählungen und Kundenbefragungen im ÖPNV
heranzuziehen.
4. Die für die Erstellung notwendigen Mittel sind von der Verwaltung zu beziffern und
im Haushalt zu berücksichtigen.
Begründung:
Viele verkehrspolitische Entscheidungen in der Region werden ohne ganzheitliche Betrachtung getroffen. Dabei kann der Neu- oder Ausbau von Verkehrswegen sowie ÖPNV-Angeboten verkehrliche Auswirkungen weit über den Einzugsbereich der einzelnen Projekte hinaus initiieren. Deswegen ist es sinnvoll und notwendig, mittels eines verläßlichen regionalen Instrumentes Verkehrsprojekte im gesamtregionalen Kontext betrachten zu können, anstatt nur isoliert auf das einzelne Projekt.
Weiterhin können mit Hilfe einer Verkehrsstromanalyse auch neue Bedarfe viel früher erkannt und abgeschätzt und somit frühzeitiger darauf reagiert werden.
Für die Fraktion DIE LINKE
Christoph Ozasek Wolfgang Hoepfner
(Fraktionsvorsitzender) (Mitglied des Verkehrsausschusses)

