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Metropolticket auch als Zeitkarte einführen

Antrag zur Haushaltsberatung 2016 im Verkehrsausschuss



Ergebnis:


Antrag abgelehnt am 11.11.2015 im Verkehrsausschuss.




Antrag zur Haushaltsberatung 2016 im Verkehrsausschuss

1.  Der Verband Region Stuttgart befürwortet die möglichst schnelle Ausweitung des
     Angebots des Metropoltickets auf Monats- und Wochenkarten.
    
2.  Die Vertreter_innen des VRS im VVS setzen sich für eine entsprechende Initiative
     des VVS gegenüber den anderen beteiligten Verkehrsverbünden ein.

3.  Die für eine Ausweitung des Angebotes möglichst noch 2016 anteilig für den VRS
     zu erwartenden zusätzlichen Kosten sind im Haushalt zu beziffern und zu
     veranschlagen.


Begründung:

Die Grenzen der Verkehrsverbünde sind schon lange keine Grenze mehr für Pendlerströme. Auch vereinzelte Übergangsregelungen zwischen den Verbünden werden diesen Pendlerströmen nur sehr punktuell gerecht.

Täglich pendeln bereits heute an Werktagen mehrere zehntausend Menschen – überwiegend aus beruflichen Gründen – in beiden Richtungen über die Grenzen des VVS. Das Fehlen attraktiver tariflicher Angebote führt dazu, daß der Anteil des ÖPNV an diesen Pendlerströmen in vielen Fällen weit unterdurchschnittlich ist.

Ein attraktives und einfaches tarifliches Angebot an diese Menschen könnte dazu führen, daß gerade in den Randbereichen des VRS der Anteil des ÖPNV gesteigert werden könnte und dadurch auch das Angebot des ÖPNV in diesen Randbereichen durch Gewinnung zusätzlicher Neukunden langfristig stabilisiert und eventuell sogar ausgebaut werden kann.

Durch die Festlegungen des ÖPNV-Paktes ist zu erwarten, daß für Berufspendler, die die Grenzen des VVS überschreiten, neue beziehungsweise attraktivere ÖPNV-Angebote entstehen. Diese Angebotsverbesserungen entfalten jedoch nur dann ihre volle Wirkung, wenn sie auch durch attraktive Ticketangebote flankiert werden. Für pendelnde Arbeitnehmer_innen sind aber weder Tagesticket noch Einzelfahrschein wirklich attraktiv.

Auch das Warten auf ein einheitliches Landesticket hilft den betroffenen Arbeitnehmer_innen nicht wirklich weiter, da derzeit nicht erkennbar ist, wann die Landesregierung dieses Länderticket einführen will geschweige denn, ob dieses Länderticket auch als Zeitkarte angeboten werden soll.   


Für die Fraktion DIE LINKE    

Christoph Ozasek                    Wolfgang Hoepfner
(Fraktionsvorsitzender)            (Mitglied des Verkehrsausschusses)

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