Keine VVS-Tariferhöhung 2017!
Antrag im Verkehrsausschuss: Die Regionalversammlung fordert die regionalen Aufsichtsratsmitglieder auf, im Aufsichtsrat des VVS gegen eine Preiserhöhung zum 01.01.2017 zu stimmen.
Ergebnis:
Abgelehnt mit einer Nein-Stimme und 7 Enthaltungen im Verkehrsausschuss am 9.3.2016.
Antrag im Verkehrsausschuss:
Die Regionalversammlung fordert die regionalen Aufsichtsratsmitglieder auf, im Aufsichtsrat des VVS gegen eine Preiserhöhung zum 01.01.2017 zu stimmen.
Nachgewiesene Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen gemäß den Regelungen der indexbasierten Kostenrechnungen sind aus öffentlichen Mitteln zu erstatten, wobei Zusatzeinnahmen aus Fahrgastzuwächsen anzurechnen sind.
Begründung
Angesichts der bestehenden erheblichen Qualitätsmängel insbesondere im S-Bahn-Verkehr, aber auch bei vielen Busangeboten in der Fläche, sind weitere Preiserhöhungen für den ÖPNV nicht gerechtfertigt. Darüber hinaus sind seit 2010 wesentliche Kosten für PKW kaum gestiegen bzw. im Einzelfall sogar zurückgegangen. So stiegen die Kraftstoffpreise im Vergleich zu 2010 minimal bzw. sanken sogar (Benzin +1,4%, Diesel – 5,3%; Quelle: Statistisches Bundesamt, Daten zur Energiepreisentwicklung, Stand 09/2015).
Eine weitere Fahrpreiserhöhung würde von den Nutzern des ÖPNVs sowie von potentiellen Neukunden als absolut nicht angebracht empfunden werden und von der Nutzung des ÖPNVs abschrecken.
Für die Fraktion DIE LINKE
Christoph Ozasek Wolfgang Hoepfner Ingo Mörl
(Fraktionsvorsitzender) (Verkehrsausschusses) (Verkehrsausschuss)

