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Kampagne gegen weitere  VVS-Tariferhöhungen


Alljährlich droht sie wieder - die Erhöhung der Ticketpreise im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS). Zwischen 2006 und 2016 erhöhten sich die VVS-Preise um annähernd 32%, oder durchschnittlich 2,9% pro Jahr. Dies liegt deutlich über der allgemeinen Reallohn- und Preisentwicklung. Während es für andere gesellschaftliche Gruppen wie Senioren, Studierende oder Schüler vergünstigte Tickets gibt, werden Menschen mit geringem Einkommen, Bezieher von staatlichen Transferleistungen oder Flüchtlinge so immer weiter von der Nutzung des VVS ausgeschlossen.

Das ist prinzipiell ungerecht und schließt immer größer werdende Personengruppen in der Region von der Teilnahme am öffentlichen Leben aus.   

Mit inhaltlich und zeitlich abgestimmten Anträgen forderten die Fraktionen der LINKEN in Region, Kreistagen und der Stadt Stuttgart daher die Aufsichtsratsratsmitglieder des VVS dazu auf, eine weitere VVS-Tariferhöhung zum 1. Januar 2017 abzulehnen.

Der Antrag wurde am 09.03.2017 im Verkehrsausschuss  der Regionalversammlung abgelehnt.

Für das Jahr 2018 arbeiten wir bereits an einer weiteren Kampagne.


Aktuelle Anträge

Keine VVS-Tariferhöhung 2018!

Keine VVS-Tariferhöhung 2017!


Materialien

Pressemitteilung (16.02.2017)
Pressemitteilung Antragseinbringung (26.02.2016)


Presseecho

VVS-Tarife: Das erhoffte Signal bleibt aus (Stuttgarter Nachrichten, 8.7.2017)

VVS-Fahrpreise: SPD und Linke lehnen Tariferhöhung ab (Stuttgarter Nachrichten, 15.06.2017)

Konflikte zwischen Region und VVS (Stuttgarter Zeitung, 07.07.2016)

VVS erhöht erneut die Preise (Stuttgarter Zeitung, 10.05.2016)

Stuttgart: Bus und Bahnfahren wird 2016 teurer (Esslinger Zeitung, 29.6.2015)